Überfahrt

Da uns eine alleinige Kfz-Verschiffung per RoRo zu unsicher war und eine Containerverschiffung bei der Höhe und Größe unseres Womos recht teuer käme, entschieden wir uns für die Mitfahrt auf einem Frachtschiff. Somit haben wir unseren Bus immer selbst im Auge. Diese Möglichkeit gibt es allerdings nur für Südamerika und wir fanden lediglich die Grimaldi-Line (italienische Schiffsgesellschaft), die dieses anbietet. Gebucht haben wir über Woick, Filderstadt. www.woick.de Sehr zu empfehlen !

Kosten, Dauer usw.
Innenkabinen mit Stockbetten (Doppelkabine) „All inclusiv“ d.h. Vollver-pflegung mit WC/Dusche                                      Euro 1.200,-- pro Person
KFZ- Fracht über 5m – 7m Länge 3,30 m Höhe     Euro 1.100,--
Gesamte Kosten                                                   Euro 3.500,--

D
auer der Reise ca. 28 Tage mit mehreren Anlegestellen (Gelegenheit zum Landgang)

Auf diesen Frachtschiffen werden max. 12 Passagiere mitgenommen. Also rechtzeitig buchen, wenn man einen bestimmten Zeitraum möchte und vor allem falls man eine Außenkabine mit Fenster haben möchte. Wir hatten diesbezüglich leider schon Pech, obwohl wir bereits im Januar für Oktober gebucht hatten.

Die Schiffe sind einfach aber zweckmäßig und sauber ausgestattet. Es gibt einen „bescheidenen“ Fitnessraum, einen Swimmingpool, einen TV-Raum, gegessen wird mit der Mannschaft. Aus Berichten anderer Passagiere ist das Essen so reichhaltig und gut (italienische Küche), daß man leicht an Gewicht zunimmt. Also wir nehmen uns ein Springseil mit, damit man wenigstens das eine oder andere Gramm abtrainieren kann.
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Auslands-Krankenversicherung

Für die Reisedauer von 1-2 Jahren gibt es eine Fülle von Anbietern. Wir wollten jedoch für eine evtl. weit längere Reisedauer gewappnet sein und hier war die Auswahl bereits sehr eingeschränkt. Ebenso fiel uns auf, daß meistens die mtl. Beiträge für Frauen um ein vielfaches höher waren als für Männer, unabhängig vom Alter. Da es uns ja hauptsächlich um die Absicherung bei größeren Krankheiten oder Unfällen ging , haben wir eine Versicherung mit Selbstbehalt von 50 Euro pro Versicherungsfall gewählt. Zahlen wir also alle kleineren Arztbesuche bis 50 Euro selbst, so sparen wir an den mtl. Beiträgen trotzdem noch erheblich.

Außerdem bietet nur die HanseMerkur die Weiterversicherung während eines „Heimaturlaubes“ für die Dauer von 6 Wochen an. Nichtswissend und unabhängig von unserer Wahl empfahl uns übrigens auch Woick, der Vermittler unserer Schiffspassage, diese Versicherung, was uns bestärkte.

Kosten, Links usw.:
Hanse Merkur über die gesamte Laufzeit (über ca. 3 Jahre) mtl. p.P. Euro 56,-- www.hmrv.de
ADAC z.B. max. 24 Monate Euro 1.170,00 pro Person unter 66 Jahren
www.pop5.de/reisekrankenversicherung.html
www.welttour.de
www.esv-schwenger.de
www.reiseversicherung.com
www.deugro.com
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Impfungen

Pflicht:
Gelbfieber,1 Spritze
Diese Impfung wird nur von bestimmten autorisierten Ärzten oder Gesundheitsämtern durchgeführt.

Empfohlen
Hepatitis A und B, 3 mal 1 Spritze, Wiederholungen nach 4 Wochen und 6 Monaten um 10 Jahre Schutz zu erhalten. Also frühzeitig beginnen !

Malaria Prophylaxe
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KFZ-Versicherung und Steuer, Carnet usw.

Versicherung:
Laut verschiedenen Reisebereichten gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten:
vor Ort jeweils Versicherungen aufsuchen, was bestimmt oft schwierig ist und im Endeffekt nicht viel spart. Außerdem war es uns zu unsicher an eine unseriöse Versicherung zu geraten, die dann im Schadensfall vielleicht nicht eintritt.
Eine Info dazu : www.pritz.de.vu empfehlen in Buenos Aires eine Versicherung Seguros RIVA DAVIA mail:segrivad03@impsat1.com.ar

keine Versicherungen?!
Wir hatten in 2003 zu einen jungen Paar Kontakt, die für ein Jahr in Südamerika unterwegs waren und keinerlei Kfz-Versicherungen abgeschlossen hatten. Kann gut gehen, aber auch nicht. Das muß jeder für sich entscheiden eine Versicherung von hier, die alle Länder im Kompaktpaket versichert.
Oft erwähnt in Berichten und Foren ist die Tourinsure, die unsrer Meinung nach aber sehr teuer ist. Nach langem Suchen bekamen wir durch ein Telefonat mit einem reiseerfahrenen Paar den Tip für die AIU, die von einer Agentur in Wiesbaden vermittelt und betreut wird. Dieses Paar ist schon mehrere Male für länger in Südamerika, wie auch Afrika und naher Osten unterwegs gewesen und war immer bei dieser Versicherung versichert und sehr zufrieden damit. Wir haben uns deshalb auch für diese entschieden.

Nowag Versicherungen
Rieslingstr. 40
65207 Wiesbaden
Tel. 06122-15646
Mail Nowag@t-online.de
(Preislisten zusenden lassen)

Kosten:
nur Haftpflicht
richtet sich nach Fahrzeugwert, bei uns $ 10.000,--
12 Monate $ 752,--
Deckungsumme pauschal $ 500.000,--
nicht geltend in Kuba, Kolumben und Mexico Für diese Auslands-Kfz-Versicherung ist es unrelevant, ob das Auto weiterhin In Deutschland angemeldet bleibt.

Allerdings für Nordamerika und Kanada ist auch diese Versicherung ganz schön happig ( ca. $ 1.900,-- bei Deckungssumme $ 500.000,-- für 12 Monate). Hier werden wir wahrscheinlich vor Ort versuchen günstigere Versicherungen zu finden.

Steuer:
Wir werden unseren Bus für die Mindestzeit ( 2 Monate) für Saisonkennzeichen anmelden, damit uns der TÜV nicht ganz verfällt und uns nach Rückkehr keine komplette Neuabnahme bevorsteht. TÜV machen wir natürlich nochmal kurz vor Abreise neu. Die Kosten für 2 Monate Steuer (jährl. 170,-- Euro) und Versicherung ( ca. 120,-- Euro f. 2 Mon.) ist es uns wert.

Internationale Zulassung !!!!! - Wichtig ! Braucht man unbedingt.
Hierzu vorweg ein paar links:
www.reiseenduro.de/carlo/reise/reiseinfos/ri-intzulassung.html
www.de.tuv.com
www.superdriver.de/driving/daten/int.kfz-vo/intkfzvo07.htm

Laßt Euch von den netten Beamten in der Zulassungsstelle nicht kirre machen, wenn diese behaupten so etwas gäbe es nicht usw. (war bei uns und vielen anderen der Fall). Dieses kleine grüne Büchlein ist bei den Damen und Herren der Zulassung als Ausfuhr-Zulassung oder ähnlich bekannt.
Achtung! Gilt nur für 12 Monate und ist nur mit Originaldokumenten verlängerbar.
Grüne Versicherungskarte wird benötigt.


Antrag beim ADAC, München
www.adac.de und Suchbegriff carnet eingeben
www.outback-guide.de
www.daerr.net/Carnet%20ADAC.pdf www.reiseenduro.de/carlo/reise/reiseinfos/ri-carnet.htm
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Kartenmaterial, Literatur

Karten, über Buchhändler beziehbar (Amazon usw.):
Nelles maps 1:2,500,000
Reise Know How 1: 1.500.000
Atlas und Reiseführer Südamerika (ohne Brasilien) von Berndtson & Berndtson

Reiseführer:
southamerica handbook von Lonely-Planet in englisch, in deutsch vom Walther-Verlag, Südamerika-Handbuch allerdings nur noch mit Glück zu finden, z.B. über ebay. Gibt es auch für Mittelamerika

Südamerika Reiseführer vonPolyglott, apa guide

Für Trekkingfreunde:
Die schönsten Trekking Touren Nord- und Südamerika, Reise Know How Abenteuer Trekking Peru von Mathhias Wittber, Bruckmann Verlag

Zum Schmökern über Panamericana-Reisen:
Soweit die Räder rollen, R.Kägi u.S. Kostezer R+S Verlag
Panamericana, H.J.Aubert/U. Müller-Moewes Frederking&Thaler
Weltreise 4300 Tage.., Dieter Kreutzka Frederking&Thaler
1000 Tage Wohnmobil Konrad Stein Verlag
Rad Abenteuer Panamericana, Clemens Carle Reise Know How
Traumstraßen Träume, H. Hermann A.Hermann Verlag
Abgefahren, Claudia Metz u. Klaus Schubert
Weltsichten, Brümmer & Glöckner
Auszeit, A. Hülsmann Highlights-Verlag

(usw. usw. wir könnten aus unserem Arsenal noch seitenlange Auflistungen machen)
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Sprache Spanisch

Mit Englisch kommt man nicht sehr weit, deshalb ist Spanisch ein Muß. Mag sein, daß ich Christine, wenig sprachbegabt bin, aber es fiel mir nicht sehr leicht die Sprache zu erlernen. Ich habe 7 Tage á 4 Unterrichtsstunden in Barcelona durchlebt, danach den 2. Kurs darauf aufbauend, allerdings nur zur Hälfte, in einer Sprachschule absolviert. Nach 3 Monaten Pause nun habe ich den Fortgeschrittenen-Kurs bei einer Kolumbianerin mit 26 Unterrichtstunden (1 x pro Woche 2 Stunden) belegt. Es gibt ein allgemein gängiges und allseits verwendetes Lehrbuch „Caminos“ mit 16 Lektionen. Anfänger geht bis Lektion 4, Fortgeschrittene in etwa bis Lektion 9.
Bis dahin werde ich es nutzen können.
Das Erlernte reicht zum Einkaufen, Essen gehen, sich vorstellen, nach dem Weg fragen für Zahlen und Uhrzeit, jedoch für einen ausgedehnten „small-talk“ noch nicht ganz.
Jürgen konnte wegen des 3-Schicht-Arbeitens keine Kurse belegen und lernt die Sprache dann „by doing“ vor Ort.